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Programm der 34. Ingolstädter Jazztage

21/10 Samstag

Eröffnung / Verleihung Ingolstädter Jazzförderpreis – Benedikt Streicher

20:00 Uhr | Kulturzentrum neun

Infos & Preise Eintritt frei

Es ist Tradition, dass der Auftakt der Ingolstädter Jazztage dem Jazzförderpreisträger der Stadt Ingolstadt vorbehalten bleibt. In diesem Jahr erhält der Pianist und Komponist Benedikt Streicher den renommierten Preis.

Für seine 27 Jahre kann Benedikt Streicher bereits auf eine ellenlange musikalische Vita zurückblicken: Bachelor an der Musikhochschule München, freiberuflicher Musiker – darunter musikalischer Leiter für das Stadttheater Ingolstadt, Bühnenpianist und Korrepetitor – und ein umfangreiches Schaffen als Jazzer, Interpret und Komponist. Streicher ist ein Suchender, ein Experimentierer, ein Mann, der Grenzen auslotet und so die eigenen Grenzen immer weiter steckt – und damit ein mehr als würdiger Preisträger.
Im Anschluss an die Preisverleihung eröffnet Benedikt Streicher mit seiner jazzmanufaktur die Ingolstädter Jazztage 2017.

Christof Zoelch (asax)
Daniel Schmidt (tsax)
Verena Gutsche (fl, barsax)
Oliver Kollmannsberger (tp)
Josef Finger (tp)
Andreas Krieglmeier (tb)
Wolfgang Kübler (btb)
Benedikt Streicher (p)
Gabriel Streicher (b)
Matthias Hetzer (dr)

Eintritt frei 


Tickets Location

02/11 Donnerstag

Jazz in den Kneipen

20:30 Uhr | Altstadt

Bürgerhaus/Diagonal

Raphael Gualazzi

Die ersten Takte vieler seiner Songs erinnern an die italienische Musik-Legende Paolo Conte. Doch der Sänger und Pianist Raphael Gualazzi hat längst seinen eigenen Sound gefunden. Seit seinem 2005 erschienenen Debütalbum konnte der großartige Entertainer sich immer weiter in der europäischen Jazz-Szene etablieren. Der Durchbruch gelingt ihm 2011: Beim San Remo Festival belegt Gualazzi den ersten Platz in der Kategorie „Newcomer“. Ein weiteres Karriere-Highlight war sein Duett mit Melody Gardot („The Bare Necessities“). Bei den Jazztagen präsentiert Raphael Gualazzi sein brandneues Album „Love Life Peace“, das im September erscheint.

Raphael Gualazzi (p, voc),
Anders Ulrich (b),
Gianluca Nanni (dr)

Das Mo

Hyleen

Jung, hübsch und hochtalentiert – genau die richtigen Zutaten, um in der Jazzszene für eine kleine Sensation zu sorgen. Statt gängiger Popmuster kombiniert die 26-jährige Sängerin und Gitarristin Hyleen komplexe Jazz- und Soulstrukturen zu einem faszinierenden musikalischen Mix, der an Steely Dan, Amy Winehouse und Dirty Loops erinnert. Diesen Mix präsentiert sie auch auf ihrem neuen Album „B-Side“, für das sie sich Unterstützung von zwei jungen, extrem talentierten Musikern (Drums, Keyboards) geholt hat.

Hyleen (voc, g),
Nicolas Vicarro (dr),
Julien Boursin (keys, moog bass)

Neue Welt

Joscho Stephan Trio

In der internationalen Gitarrenszene ist Joscho Stephan eine feste Größe, insbesondere was modernen Gypsy Swing angeht. Wie einst Jazz-Legende Django Reinhardt lässt auch Joscho Stephan überaus komplexe Skalen und Partituren locker und lässig auf seiner Akustikgitarre erklingen. Schon das Debütalbum „Swinging Strings“ des damals 20-Jährigen wurde 1999 vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Dass der Mönchengladbacher längst ein Weltstar ist, zeigt sich auch auf seinem jüngsten Album „Guitar Heroes“, bei dem u.a. Tommy Emanuel und Bireli Lagrène mitwirkten.

Joscho Stephan (g),
Günter Stephan (g),
Volker Kamp (kb)

Swept Away

Andrea Pancur

In ihrer Musik huldigt die in München geborene Sängerin Andrea Pancur ihren slowenischen Wurzeln. Schon 1994 gründete sie die zweimal für den Weltmusikpreis RUTH nominierte Klezmergruppe Massel-Tov. Seit 2008 macht Andrea Pancur aber vor allem ihr Ding: Neben der Schauspielerei und der Organisation von Klezmerfestivals feiert die Volkskulturpreisträgerin der Landeshauptstadt München insbesondere mit dem Musikprojekt „Alpenklezmer“ Erfolge, bei dem sie den gemeinsamen Nenner von bayerischer und jiddischer Liedtradition sucht – und findet.

Andrea Pancur (voc),
Ilya Shneyveys (acc)

Altstadttheater

Marina & The Kats

Kaum ein musikalischer Werdegang ist geradlinig. Auch nicht der von der Grazer Sängerin Marina Zettl. Nach ihrem Jazzgesang-Studium interessierte sie sich erst einmal für Pop und elektronische Musik. Seit ein paar Jahren aber besinnt sich die österreichische Künstlerin wieder auf ihre musikalische Herkunft, den Jazz. Mit der Formation „Marina & The Kats“ interpretiert sie gemeinsam mit versierten Begleitern als „kleinste Bigband der Welt“ den swingenden Sound der 1940-er Jahre: temperamentvoll, virtuos, witzig und voller Überraschungen.

Marina Zettl (voc, brushes),
Thomas Mauerhofer (g, voc),
Peter Schönbauer (b)

VVK 18,- Euro (zzgl. Gebühren) | AK 25,- Euro


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02/11 Donnerstag

Welcome Party / Nils Landgren Funk Unit

22:30 Uhr | NH Ingolstadt

„Everywhere we go, funkin‘ is all we do. We‘re unbreakable!“ So lautet die Message des ersten Songs auf dem neuen Album von Nils Landgren – dem jüngsten seiner rund 35 erschienenen Alben. In der Tat sind es nun genau 25 Jahre, dass der Mann mit der roten Posaune und seiner Funk Unit den Grundstein für seine in Europa konkurrenzlose Karriere als Posaunist, Sänger, Produzent, Mentor, Bigband-Leader und Festivalleiter legte. Der Schwede sorgt stets für Überraschungen – und hegt keinerlei Berührungsängste mit Genres wie Soul oder Rock. Mit seinem groovenden Sound ist Landgren plus Funk Unit die Idealbesetzung für die Welcome-Party.

Nils Landgren (tb, voc),
Magnum Coltrane Price (b, voc),
Andy Pfeiler (g, voc),
Robert Ikiz (dr),
Petter Bergander (key),
Jonas Wall (sax, fl)

VVK 25,- Euro (zzgl. Gebühren) | AK 35,- Euro


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03/11 Freitag

Jazzparty I

20:00 Uhr | NH Ingolstadt

Mike Stern / Dave Weckl Band (Beginn ca. 20:00 Uhr, Stage Restaurant)

Jazz, Bebop oder auch Fusion – von der Mike Stern / Dave Weckl Band dürfen Sie musikalische Höchstleistungen erwarten. Immerhin gehören der Ex-Miles-Davis-Gitarrist und der ehemalige Chick-Corea-Drummer seit Jahrzehnten zu den besten und dazu stilprägendsten Musikern ihres Fachs. Bassist Tom Kennedy und Saxophonist Bob Malach vervollständigen diese außergewöhnliche All-Star-Formation, deren gekonnte Live-Performance durch Interaktion und Improvisation besticht.

Mike Stern (g),
Dave Weckl (dr),
Tom Kennedy (b),
Bob Malach (sax)

Marcus Miller (Beginn ca. 22:15 Uhr, Stage Restaurant)

Marcus Miller darf mit Sicherheit als einer der besten Bassisten der Welt bezeichnet werden. Schließlich zählt der aus Brooklyn stammende Musiker mit seiner virtuosen Spielweise bereits seit mehreren Dekaden zu den einflussreichsten und prägendsten Musikern seiner Zunft. Gleichzeitig beeindruckt er mit seiner unglaublichen Vielseitigkeit – er beherrscht einfach alles: Jazz (Miles Davis), Latin (Santana), Soul (Aretha Franklin), Rock (Eric Clapton) und Pop (Bryan Ferry). Gemeinsam mit seiner fantastischen Band garantiert er stets ein Konzerthighlight.

Kennedy Administration (Beginn ca. 20:00 Uhr, Stage Triva)

Unser Geheimtipp für die Jazz Party I ist Kennedy Administration: Hier treffen Funk, Soul, Temperament und eine stimmgewaltige Sängerin zusammen und liefern damit die perfekten Voraussetzungen für eine durchtanzte Nacht. Die Band um die in New York lebende charismatische Sängerin Kennedy wartet hierfür mit Soul-Klassikern, Funk-Hits und einigen der besten Songs aus dem Pop auf. Kleiner Appetizer gefällig? Hören Sie doch mal rein in ihre Version des Al Green-Klassikers „Let’s Stay Together“.

Kennedy (voc),
Ondre J (keys),
Nat Townsley (dr)

The Raul Midón Trio (Beginn ca. 22:15 Uhr, Stage Triva)

Raul Midón ist wahrscheinlich das bestgehütete Geheimnis im Soul-Funk seit Jahren. Obwohl der in New York geborene Sänger, Gitarrist und Songschreiber seit seinem 1999 erschienenen Debüt „Gracias a la Vida“ für jedes Album phänomenale Kritiken bekommt, bleibt ihm – bislang – der ganz große Durchbruch verwehrt. Wer sein neues Album „Bad Ass and Blind“ kennt, kann darüber nur verständnislos den Kopf schütteln. Selten gelang in jüngerer Vergangenheit einem Künstler kunstvoller die Verschmelzung von Jazz, Soul und Funk als Raul Midón.

Raul Midón (g, perc, voc, p),
Billy Williams (dr),
Romeir Mendez (b)

VVK 45,- Euro (zzgl. Gebühren) | AK 55,- Euro


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04/11 Samstag

Jazzparty II

20:00 Uhr | NH Ingolstadt

Billy Cobham’s Crosswinds Project (Beginn ca. 20:00 Uhr, Stage Restaurant)

Schlagzeuger werden beim Namen Billy Cobham ganz ehrfürchtig. Kein Wunder, denn der in Panama geborene und in Amerika aufgewachsene Drummer ist gleichermaßen lebende Legende und Stil-Ikone. Vor allem während seiner Zeit bei John McLaughlins grandiosem Mahavishnu Orchestra etablierte er seinen ureigenen kraftvollen, wie virtuosen Schlagzeugstil, dem Generationen von Drummern bis heute nacheifern. Gemeinsam mit einer exzellenten Band präsentiert er auf dieser Tour sein wegweisendes Album „Crosswinds“. Cobham bringt Fusion vom Feinsten auf die Bühne!

Billy Cobham (dr),
Tim Landers (b),
Fareed Haque (g),
Scott Tibbs (keys),
Ernie Watts (sax)

Manu Dibango (Beginn ca. 22:15 Uhr, Stage Restaurant)

Mit einer außergewöhnlich gelungenen Mischung aus Jazz, Funk, Soul, HipHop, Reggae und traditionell afrikanischen Rhythmen setzt die Musik von Manu Dibango und seiner famosen Band völlig neue Akzente. Quer durch all diese Stilrichtungen begeistert der aus Kamerun stammende Sänger und Multiinstrumentalist mit sanfter Stimme und seinen markanten, charakteristischen Saxophonklängen das Publikum. Manu Dibango bringt mit Sicherheit auch den tanzscheusten Besucher der Jazzparty II zum Mitgrooven.

Emmanuel Dibango (sax, voc),
Julien Agazar (keys),
Jacques Conti Bilong (dr, perc),
Léa Raymond Doumbe Moulongo (b),
Patrick Marie-Madgelaine (g),
Isabel Gonzalez (voc),
Valérie Minsi Belinga (voc)

Younee (Beginn ca. 20:00 Uhr, Stage Triva)

Jazzthetik staunte: „Younee ist ein musikalisches Phänomen. Das kann doch eigentlich nicht wahr sein“, und die Kollegen von Jazzthing schwärmen über die Südkoreanerin: „Younee kreiert emotionale Momente voller Schönheit.“ Mit ihrem Debüt-Album „My Piano“ sorgte die charmante Pianistin bei der Fachpresse für Furore. Bei ihren Auftritten überzeugt die nun in Deutschland lebende Komponistin und Singer-Songwriterin durch die gelungene Kombination von Free Classic und Impro-Jazz.

Younee (p, voc)

Wolfgang Haffner Band (Beginn ca. 22:15 Uhr, Stage Triva)

Der Schlagzeuger und Produzent Wolfgang Haffner gehört längst europaweit – vielleicht sogar weltweit – zur Spitze der Jazz-Rhythmiker. Das belegt der deutsche Drummer, dessen Referenzliste Hochkaräter wie Chaka Khan, Klaus Doldinger’s Passport und Nils Landgren zieren, mit seinem neuen Album „Kind Of Spain“ (ACT Music). Gemeinsam mit einer kleinen, aber feinen All-Star-Begleitband präsentiert er die neuen Songs auf der Jazzparty II.

Wolfgang Haffner (dr),
Christopher Dell (vb),
Roberto Di Gioia (p),
Christian Diener (b)

VVK 45,- Euro (zzgl. Gebühren) | AK 55,- Euro


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05/11 Sonntag

Klaus Doldinger’s Passport + Max Mutzke

19:30 Uhr | Festsaal Stadttheater Ingolstadt

Klaus Doldinger hat die weltweite Jazzszene geprägt wie kein anderer Deutscher – davon zeugt nicht nur der ECHO Jazz, den der 81-Jährige in diesem Jahr für sein Lebenswerk erhielt. Ob solo oder mit seiner legendären Jazzrockformation Passport, der Grandseigneur des deutschen Jazz nennt rund 400 Kompositionen sein Eigen: darunter die Titelmelodie des „Tatort“ und Filmmusik zu „Das Boot“ und „Die Unendliche Geschichte“. Unterstützung erhält der als „schwärzeste weiße“ Saxofonist bei seinem Auftritt mit Passport in Ingolstadt von Pop- und Jazzsänger Max Mutzke. Ein wahres Erlebnis!

Klaus Doldinger (sax),
Christian Lettner (dr),
Michale Hornek (keys),
Ernst Ströer (perc),
Biboul Darouiche (perc),
Patrick Scales (b),
Martin Scales (g),
Special Guest: Max Mutzke (voc)

Kategorie I:     VVK 43 € (zzgl. Gebühren)     AK 52 €
Kategorie II:    VVK 37 € (zzgl. Gebühren)     AK 48 €
Kategorie III:   VVK 31 € (zzgl. Gebühren)     AK 40 €


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06/11 Montag

Max Giesinger

20:00 Uhr | Festsaal Stadttheater Ingolstadt

Max Giesinger ist der aktuell wohl angesagteste deutsche Sänger: Mit „80 Millionen“ lieferte der Schwarzwälder im vergangenen Jahr die EM-Fußballhymne und erhielt unter anderem den MTV Europe Music Award als „Best German Act“. Auch seine Songs „Wenn sie tanzt“ und „Roulette“ sind mittlerweile nicht mehr aus dem Radio wegzudenken. Für sein Album „Der Junge der rennt“ wurde er mit Gold ausgezeichnet, mit der gleichnamigen Tour hat er sich zudem als Top Live Act etabliert.

Für das Highlight-Konzert der Ingolstädter Jazztage macht der charmante Chartstürmer mit seiner „Roulette“-Tour im Festsaal Station.

Max Giesinger (voc, git)
Steffen Graef (git)
Lars Brand (dr)
Paul Sieferle (b)
Klaus Sahm (keys)

Stehplatz (Parkett)
VVK 26 € (zzgl. Gebühren)
AK 32 €
Rang I
VVK 34 € (zzgl. Gebühren)
AK 40 €
Rang II
VVK 30 € (zzgl. Gebühren)
AK 36 €

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09/11 Donnerstag

Rebekka Bakken & Band

20:00 Uhr | Kulturzentrum neun

Das Magazin Prinz bezeichnet Rebekka Bakken als „das Sinnlichste, was weiblicher Jazz zu bieten hat.“ Bekannt ist die Norwegerin mit der betörenden Stimme für schonungslos persönliche, unter die Haut gehende Songs, die sie in immer wieder neue stilistische Gewänder zu kleiden versteht. Mal klingt ihre Musik eher jazzig oder soulig, dann wieder poppig oder sogar nach Folk, Blues oder Country. Ein hochkarätiger Mix, für den sie bereits vier Mal den German Jazz Award in Gold erhielt. Auf ihrer Best of-Compilation „Most Personal“ zieht die Singer-Songwriterin nun ein sehr persönliches Fazit – darunter finden sich fünf brandneue Songs, die weitere Facetten der phänomenalen Künstlerin offenbaren.

Rebekka Bakken (p, voc),
Kjell Harald Litangen (git),
Håkon Iversen (b),
Rune Arnesen (dr)

VVK 24,- Euro (zzgl. Gebühren) | AK 29,- Euro 


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