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08/11/18

Caro Emerald am 12.11. exklusiv in Deutschland

Die niederländische Jazz- und Pop-Queen Caro Emerald kommt 2018 nur für ein einziges Konzert nach Deutschland: Am 12. November gastiert die Stilikone exklusiv bei den Ingolstädter Jazztagen. Das Konzert verspricht ein absolutes Highlight zu werden.

Die bisherige Erfolgsvita von Caro Emerald wirkt wie ein wundervoller Traum: Mit ihrem ersten Album „Deleted Scenes From The Cutting Room Floor” (2010) verkaufte sie auf Anhieb fast zwei Millionen Platten weltweit, war 30 aufeinander folgende Wochen in den Holländischen Longplay-Charts vertreten (und damit vier Wochen länger als der vorherige Rekordhalter Michael Jackson mit “Thriller”) und wurde schließlich in ganz Europa mit einem wahren Edelmetall-Regen für ihren Top 5-Erstling sowie die ausgekoppelte Smash-Single „A Night Like This” (mit der sie sensationelle 57 Wochen in den NL-Charts war) überschüttet! Diverse internationale Auszeichnungen wie der Echo, die Goldenen Kamera oder der MTV Award folgten.

Mit ihrem ersten Album huldigte Caro Emerald dem Glitter und Glamour des Hollywoods der glorreichen 40er und 50er Jahre und mit „The Shocking Miss Emerald“ setzte sie 2013 ihre faszinierende Reise in die Vergangenheit fort. So vereint sie einen einzigartigen Sound mit einem bestechend gut inszenierten Retro-Look. 2017 setzte sie dieses Konzept überzeugend mit ihrer LP „Emerald Island“ fort.

Derzeit ist Caro Emerald auf Europa-Tournee. In England begeisterte sie das Publikum und wurde mit enthusiastischen Kritiken belohnt (Link setzen zu Artikel). Nach Deutschland kommt sie einzig im Rahmen der Ingolstädter Jazztage. Das Konzert findet am 12. November im Festsaal Ingolstadt statt.

Tickets gibt es hier!


26/10/18

35. Jazztage starten am 27. Oktober

Ingolstädter Jazztage 2018

Am 27. Oktober starten die 35. Ingolstädter Jazztage mit der Verleihung des Jazzförderpreises an den Posaunisten Carsten Fuss. Im Anschluss wartet auf euch ein vielschichtiges Programm mit musikalischen Ausnahmekönnern und absoluten Top-Acts, wie Ladysmith Black Mambazo, Gregory Porter, Caro Emerald, Candy Dulfer, Jan Garbarek und vielen mehr.

Zu Beginn der Jazztage heißt es traditionell: Bühne frei für den Jazznachwuchs. Dann überreicht die Stadt Ingolstadt zusammen mit den Sponsoren des Preises den Jazzförderpreis an talentierte junge Musiker, die mit außergewöhnlichen Leistungen überzeugt haben. In diesem Jahr nimmt der Posaunist Carsten Fuss die Auszeichnung entgegen und läutet damit die 35. Ingolstädter Jazztage ein. Vom 27. Oktober bis 16. November steht dann Ingolstadt ganz im Zeichen von Jazz und Musik. Mit dabei in diesem Jahr sind zahlreiche Top-Acts, echte Geheimtipps sowie viel gute Laune und Groove. Besondere Highlights sind die Konzerte des international erfolgreichen A-Cappella-Chors Ladysmith Black Mambazo (4.11.), der europäischen Jazzlegende Jan Garbarek (9.11.), von Stimmwunder Gregory Porter (11.11.) und der Stilikone Caro Emerald (12.11.). Nicht zu vergessen sind die Jazzparty I (9.11.) und Jazzparty II (10.11.), die nach und zwischen den Highlights dem Publikum noch einmal ordentlich einheizen. Hier gehen unter anderem das polnische Ausnahmetalent Kinga Glyk, die Ex-Prince-Bassistin Ida Nielsen, die herausragenden Jazzer von Incognito und die musikalischen Tausendsassa von Okan Ersan & Noise Adventure an den Start. Das ist aber nur ein kleiner Teil der zahlreichen Acts, die wir in diesem Jahr nach Ingolstadt holen. Jedes Konzert hält seine ganz eigenen Highlights und musikalischen Leckerbissen bereit. In jedem Fall freuen wir uns auf euch und euren Besuch!

Mehr zu den Highlights, Konzerten und Events rund um die Jazztage erfahrt ihr auf unserer Programmseite.

Tickets gibt es hier.


24/10/18

Neuer Act für Jazzparty II: Sarah McKenzie

Sarah McKenzie, Copyright Philippe Levy Stab

Kurz vor dem Jazztage-Start gibt es noch einen Neuzugang im Programm: Sarah McKenzie wird am 10.11. bei der Jazzparty II auftreten und ihr Album „Paris in the Rain“ präsentieren. Das musikalische Multitalent übernimmt für Nik West, die ihren Auftritt leider absagen musste.

Auf den Bühnen der internationalen Top-Clubs und -Festivals ist Sarah McKenzie zuhause: Ob Monterey, Marciac, Perugia, New York, München oder Wien, sie präsentiert souverän ihre gefühlvollen Interpretationen von Jazz-Klassikern und Eigenkompositionen. Zu Paris entwickelte die 28-jährige Sängerin, Komponistin und Pianistin eine besondere Liebe. Drei Jahre lang lebte und arbeitete sie in der Stadt an der Seine. „Ich bin wirklich verliebt in Paris, das so wunderschön ist und so viel zu bieten hat in Bezug auf Kultur, Essen und Stil“, sagt die Absolventin des renommierten Berklee College of Music. Dieser Liebesbeziehung hat sie den gleichnamigen Titelsong ihres aktuellen Album „Paris in the Rain“ (2017) gewidmet. Am 10.11. können auch die Besucher der Jazzparty II gemeinsam mit der leidenschaftlichen Jazzerin in ihr persönliches Paris abtauchen.

Sarah McKenzie übernimmt den Platz von Nik West bei der Jazzparty II. Nik West musste leider ihren Auftritt in Ingolstadt absagen.


24/10/18

Absage des Konzertes „Das Philharmonische Orchester INSO Lviv & Vadim Neselovskyi“

Ingolstädter Jazztage 2018

Das Konzert des Philharmonischen Orchesters INSO Lviv & Vadim Neselovskyi am Samstag, 03.11.2018, im Festsaal des Stadttheaters muss leider aus organisationstechnischen Gründen abgesagt werden.

Karten, die an den Donaukurier-Vorverkaufsstellen, im Westpark Ingolstadt und in der Touristeninfo am Ingolstädter Hauptbahnhof gekauft wurden, können dort auch wieder zurückgegeben werden. Wer Tickets über Eventim.de bezogen hat, wird per E-Mail über die weitere Vorgehensweise informiert.

 


30/08/18

Der Linguistiker des Jazz: Jan Garbarek im Interview

Jan Garbarek

Jan Garbarek

Der norwegische Saxophonist Jan Garbarek repräsentiert und prägt den europäischen Jazz wie kaum ein anderer: Seit den 60er Jahren veröffentlichte der ruhige Virtuose über 50 Alben; er arbeitete mit Stars wie Don Cherry, Keith Jarrett, John McLaughlin und Chick Corea. Am 9. November gastiert er bei den Jazztagen zusammen mit seiner Band und Trilok Gurtu im Festsaal Ingolstadt. 2014 interviewte Gunther Matejka, der seit vielen Jahren mit uns im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zusammenarbeitet, den Ausnahmekünstler. Im Interview erzählte Jan Garbarek über den Geist von John Coltrane und die Liebe zur Musik.

Wie kamen Sie zur Musik?
Jan Garbarek: Ich habe im Radio als Junge John Coltrane gehört, das war’s für mich. Das war Jazz, aber es war auch ziemlich avantgardistisch. Es war sehr, sehr modernes Zeug. Das ist merkwürdigerweise das, was mich angezogen hat, und das hat mich zur Musik gebracht.

Es ist eine schwierige Musik, schwer zu verstehen ...
Jan Garbarek: Wenn man sie verstehen will… Was ich nicht tat… Es hat sich nur richtig für mich angefühlt, es war sehr spontan. Ich wusste nichts über Musik. Ich wusste nicht, ob sie komplex war oder nicht. Das konnte ich nicht wissen. Ich mochte nur das Gefühl, den Geist von Coltrane.

Wie sind Sie mit dieser Art von Musik in Berührung gekommen?
Jan Garbarek: Ich bin nach Hause gekommen, nachdem ich draußen mit meinen Freunden gespielt habe. Es lief Musik im Radio und ich war sofort davon angezogen. Dann fand ich heraus, dass es eine Jazzstunde war. Es war John Coltrane und das war es, was ich machen wollte. Genau das. Es hat mich sofort auf einer spirituellen Ebene angesprochen. Wie gesagt, wusste ich nichts über Musik. Ich wusste nicht, ob sie simpel oder komplex war. Sie war einfach sehr direkt und emotional.

Denken Sie, dass es wichtig ist, über Musik Bescheid zu wissen – oder ist es eine Herzensangelegenheit?
Jan Garbarek: Für den Hörer ist es sicherlich nicht wichtig, viel zu wissen. Nicht notwendigerweise. Es gibt verschiedene Ebenen, Musik zu verstehen. Es hängt davon ab, welche Ebene einem gefällt, man kann mehrere haben. Natürlich kann man auch über Musik Bescheid wissen und sie trotzdem versuchen als Herzensangelegenheit, wie Sie es nennen, zu verstehen. Je mehr man weiß, desto mehr wird einem leider auf gewisse Weise die Möglichkeit genommen, sie spontan zu hören.

Coltrane war Saxophonist. War es also auch der Klang des Saxophons, der die Entscheidung, selbst ein Saxophonspieler zu werden, beeinflusst hat?
Jan Garbarek: Nicht wirklich. Ich wollte einfach wie Coltrane sein. Ich wollte diesen Geist, dieses Gefühl kennen lernen. Ich wusste es nicht besser. Also dachte ich mir: „Ich will Saxophon spielen, wie er.“ Ich war sehr jung, erst 14.

Können Sie sich an das erste Album erinnern, das Sie gekauft haben?
Jan Garbarek: Ich nahm damals den Bus in die Stadt und wollte ein Jazzalbum. Ich dachte, ich würde das bekommen, was ich gehört hatte. Aber stattdessen bekam ich ein Album mit Gene Krupa. Als ich dann zurückkam, legte ich es auf und war sehr enttäuscht. Es war völlig anders, ziemlich altmodisch. Aber gleichzeitig lernte ich, das auf einem gleichen Level wertzuschätzen.

Es war sicher nicht gerade avantgardistisch ...
Jan Garbarek: Nein, überhaupt nicht. Aber der Swing war toll – aber es war eben nicht Coltrane. Es war diese gewisse Aufrichtigkeit in seiner Musik und in seinem Ausdruck, die mich sehr direkt ansprach.

Das zeigt mal wieder, dass Musik eine weltweite Sprache ist.
Jan Garbarek: Ich denke, das muss sie sein. Ich wuchs in der Vorstadt von Oslo, Norwegen auf. Als 14-Jähriger hörte ich etwas im Radio, gespielt von einem schwarzen, amerikanischen Jazzmusiker – eine total fremde Kultur für mich – und das veränderte mein Leben.

Mittlerweile können Sie auf eine lange, sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken. Was würden Sie sagen, war die wichtigste Entscheidung, die Sie getroffen haben?
Jan Garbarek: Ich denke, die wichtigste Entscheidung war, keine Entscheidungen zu treffen, sondern gewissermaßen mit dem Strom zu ziehen. Wenn etwas an meinem Horizont erschien, konnte ich instinktiv sagen, dass ich aufsteigen will oder dass ich es vorbeiziehen lasse. Dass ich dieses Schiff vorbeiziehen lasse. Also sagte ich immer: „Diese Gelegenheit kommt“ und „fantastisch, das hört sich nach Spaß an, das mache ich“. Beim nächsten Mal sagte ich dann: „Vielleicht nicht, ich bin beschäftigt”. Dann kommt wieder etwas anderes. Ich war schon immer sehr entspannt, wenn es um Entscheidungen ging. Ich mache einfach instinktiv das, worauf ich Lust habe.

Mit dieser Philosophie kann man auch keine falschen Entscheidungen treffen. Aber gibt es etwas, was Sie bereuen? Vielleicht ein Angebot, das Sie nicht wahrgenommen haben?
Jan Garbarek: Mir fällt nichts ein, nein. Denn für jedes Angebot, das ich nicht wahrgenommen habe, kam etwas anderes, was mich einen Schritt weitergebracht und dort hingebracht hat, wo ich heute stehe. Kein Bedauern. Ich vermisse nichts und es gibt nichts, wo ich sage: „Verdammt, das hätte ich machen sollen!“

Wie alt waren Sie, als Sie Ihren ersten Lehrer hatten?
Jan Garbarek: Ich war vierzehn. Das war, als ich auch mein erstes Saxophon bekam. Mein Lehrer war kein Saxophonspieler, sondern ein Klarinettenspieler. Aber er zeigte mir ein bisschen, wie man Noten liest und solche Sachen.

Würden Sie sagen, dass Sie anders klingen würden, wenn Sie in einem anderen Land aufgewachsen wären? Zum Beispiel in den USA?
Jan Garbarek: Diese Frage ist wirklich sehr schwer zu beantworten. Ich denke, wenn ich von Musik inspiriert worden wäre, hätte es etwas so Tiefes und Aufrichtiges wie Coltrane sein müssen. Es hätte nicht er sein müssen; es hätte auch klassische Musik sein können. Es hätte ein ganz anderes Musikgenre sein können, aber es hätte ein besonderes Individuum sein müssen, dass in der Lage war, tiefe Gefühle zu vermitteln, die in mir reflektierten. Vielleicht wäre ich zur Musik gekommen, vielleicht nicht. Ich hatte eigentlich völlig andere Pläne. Ich habe nicht damit gerechnet, Musiker zu werden. Das ist eine andere Sache, die nie eine Entscheidung von mir war; das passierte einfach schrittweise. Ich wollte Linguist werden. Ich war fasziniert von vergleichenden Sprachwissenschaften. Ich hatte das wirklich geplant. Es gab nur eine Schule in Oslo, in der Latein und Altgriechisch unterrichtet wurde. Also musste ich dorthin gehen, weil ich meine akademische Karriere vorbereiten wollte. Um sozusagen einen frühen Start zu haben. Aber das ist dann nie passiert. Ich habe zwar an der Universität angefangen und bin dann für zwei, drei Monate hingegangen. Aber dann wurde ich eingeladen, mit jemandem auf Tour zu gehen und bin nicht mehr zurückgekommen.

Linguistik und Sprachen und Musik haben einiges gemeinsam...
Jan Garbarek: Es ist eigentlich genau dasselbe. Ich würde es sogar so sagen: Es gibt Dialekte, es gibt Grammatik, es gibt Vokabular, Sätze und Syntax. All das gibt es sowohl in der Musik als auch in der Sprache. Es ist dasselbe.

Interview: Gunther Matejka


10/08/18

Die nächsten Highlights: Gregory Porter & Band und INSO & Vadim Neselovskyi

Gregory Porter

Gregory Porter

Nach Jan Garbarek feat. Trilok Gurtu und der Jazzparty I stehen die nächsten Highlights der Jazztage 2018 fest: Gregory Porter & Band spielen am Sonntag, 11. November, im Festsaal des Theaters Ingolstadt. Die Vorhut bilden das Philharmonische Orchester INSO & Vadim Neselovskyi am 3. November.

Bereits zum dritten Mal dürfen wir den Ausnahmekünstler Gregory Porter bei den Jazztagen begrüßen. In seiner erstaunlichen Karriere hat der US-Amerikaner immer wieder seine Fähigkeit gezeigt, Genregrenzen zu überschreiten und Hörer jeglicher musikalischer Couleur zu erreichen. Sein großes Vorbild ist die Jazz-Legende Nat King Cole, der Inspiration für sein neuestes Album „Nat King Cole & Me“ war.

Die Verbindung zu diesem Klavier spielenden Pionier reicht bis in die früheste Kindheit von Gregory Porter zurück: Mit fünf Jahren komponierte er einen Song und spielte ihn seiner Mutter vor. Ruth Porter rief begeistert aus: „Junge, du klingst wie Nat King Cole!” Das Kompliment machte den kleinen Gregory so neugierig, dass er sofort ihre Plattensammlung nach sämtlichen Aufnahmen von Nat King Cole durchforstete. Die Liebe zu Coles Musik zog sich von da an wie ein roter Faden durch die Karriere des Grammy-Gewinners Porter. Das Ingolstädter Publikum darf sich daher am 11. November auf einen persönlichen Abend mit dem faszinierenden Sänger freuen, wenn er seine neueste Platte vorstellt.

Neben Gregory Porter gehört in diesem Jahr auch das Konzert des International Symphony Orchestras Lviv (INSO) & Vadim Neselovskyi zu den besonderen Musikgenüssen der Jazztage. Unter dem Motto „Classic meets Jazz“ erwartet das Publikum am 3. November ein 67-köpfiges Symphonieorchester, reichlich Streicher, Holz- und Blechbläser, die den Klang zu Gebirgen auftürmen und dann wieder in tiefe Täler fallen lassen. Und dazwischen: der Klang eines Klaviers – klar perlend und verhalten atmend. Diese Gegensätze erwarten die Zuhörer bei „Bez Mezh“, eine groß angelegte Komposition für Orchester und Jazzklavier. Dieses stilistisch Grenzen sprengende Großprojekt hat Vadim Neselovskyi für seine Zusammenarbeit mit dem umjubelten, ukrainischen Symphonieorchester INSO geschrieben.

„Für ein Orchester schreiben, das fühlt sich an wie einen großen Konzern zu leiten, und zwar alleine. Du hast keine Helfer, keinen Sekretär, keinen Assistenten. Und wenn du einen Fehler machst, dann fällt das ganze Gebäude in sich zusammen. So fühlt sich das an ,“ sagt Neselovsyki. Eine Kostprobe dieses Nervenkitzels erwartet das Jazztage-Publikum am 3. November. Man darf gespannt sein.

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03/08/18

Gute Stimmung garantiert: Jazzparty I

Die Künstler der Jazzparty I

Die Künstler der Jazzparty I

Am 9. November ist es wieder soweit: Die erste von unseren zwei Jazzpartys lädt zum Grooven, Tanzen und Feiern ein. Auch in diesem Jahr verspricht der Abend im NH Ingolstadt eine musikalische Reise der Extraklasse zu werden. Mit dabei: Okan Ersan & Noise Adventures, Kinga Glyk, Ida Nielsen & Band sowie Chris Minh Doky & The Electric Nomads.

Den Anfang machen Okan Ersan & Noise Adventures, die Jazz, Rock und zypriotische Klänge zu einem einzigartigen Neo-Folk verquicken. Die Köpfe dahinter sind der aus Nikosia stammende Okan Ersan und Eckhard Meszelinsky, Saxofonist und Bandleader der Noise Adventures. Zusammen mit Ersans Bruder Oytun am Bass, Pianist Christian Dellacher und Schlagzeuger Jan Niemeyer entführen sie das Publikum in ihre eigene, exotische Musikwelt.

Gerade mal 20 Jahre alt ist Kinga Glyk und bereits jetzt spielt sie auf den etablierten Jazzfestivals in Deutschland. Ihre ganze Leidenschaft gilt dem E-Bass und das hört man auch. Blues, Jazz und Funk – mit großer Leichtigkeit changiert die Polin zwischen den Registern. Dabei beeindruckt sie mit der großen Sicherheit an ihrem Instrument. Grund dafür mag sein, dass sie, trotz ihres Alters, schon eine Menge Bühnenerfahrung mitbringt: Mit nur zwölf Jahren wurde sie Mitglied in der Band ihres Vaters Irek. Man zieht den Hut vor so viel Talent und Ehrgeiz.

Mit Ida Nielsen gesellt sich eine zweite Jazzbassistin zur illustren Runde der Jazzparty I. Auch in ihrer Biographie findet sich eine schillernde Geschichte: 2010 entdeckte Pop-Legende Prince die Dänin und machte sie zum festen Mitglied seiner Band NPG. Bis zu seinem Tod 2016 gingen sie gemeinsam auf Tour. „Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese kostbare Zeit hatte“, sagt Ida Nielsen rückblickend. Die Erfahrungen mit dem Popstar schlagen sich auch in ihrem erstklassigen Mix aus Oldschool-Funk, Hip Hop, Reggae nieder. Die wenigsten hält es da noch auf den Stühlen.

Den krönenden Abschluss macht der dritte Bassist im Bunde: Chris Minh Doky, der mit den fantastischen Electric Nomads auftritt. Wie die beiden vorigen Musikerinnen ist der Kopenhagener musikalisch breit aufgestellt. Mit Erfolg: Er zählt zu den zehn besten Bassisten der Fusion-Szene. Mit den Electric Nomads erhält er hochkarätige Unterstützung: Bandmitglied Dean Brown zählt zu den derzeit funkigsten Gitarristen der Jazz-Szene. Ihm zur Seite stehen der mehrmalige Grammy-Gewinner und Pianist George Whitty sowie Drummerlegende Dave Weckl.

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31/07/18

Posaunist Carsten Fuss erhält Ingolstädter Jazzförderpreis 2018

Carsten Fuss, Credit: Philip Schieder

Carsten Fuss, Credit: Philip Schieder

Traditionell werden die Ingolstädter Jazztage mit der Verleihung des Jazzförderpreises der Stadt Ingolstadt eröffnet. In diesem Jahr erhält der Posaunist Carsten Fuss (geb. 5. Juni 1993) den renommierten Preis, der von der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt und von MediaMarktSaturn finanziell unterstützt wird. Die Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Ingolstädter Jazzförderpreises findet am Samstag, 27. Oktober um 20 Uhr im Kulturzentrum neun durch Bürgermeister Sepp Mißlbeck und Vertreter der Sponsoren statt. Anschließend wird Carsten Fuss mit der Jazzrausch Bigband ein Konzert spielen. Der Eintritt ist frei.

Carsten Fuss studierte an der Musikhochschule München mit Hauptfach klassische Posaune bei Professor Wolfram Arndt. Seit Dezember 2016 hat er einen Zeitvertrag als 2. Posaunist im Philharmonischen Orchester des Landestheater Coburg. Neben seiner Haupttätigkeit im Bereich der klassischen Musik ist Carsten Fuss seit 2014 Mitglied in der Jazzrausch Bigband. Der Konzertplan des jungen Münchner Profiensembles umfasst über 70 jährliche Konzerte und führt sie bereits in Spielstätten wie das Lincoln Center in New York City, die Philharmonie in München, das Chiemsee Summer Festival, das Jazzfestival Burghausen oder das Jazzfestival in St. Moritz. Carsten Fuss war dabei an diversen CD-Produktionen des Ensembles beteiligt wie Prague Calling, Bruckners Breakdown und Moebius Strip sowie dem Kollaborationsalbum „Keine Angst vor Legenden“ mit der deutschen Rapperin Fiva. Zudem ist er Stammmitglied in der Technobesetzung der Bigband, die als weltweit erste und einzige Resident-Bigband eines international renommierten Technoclubs regelmäßig im Harry Klein (München) auftritt.


16/07/18

Das erste Highlight 2018 steht fest: Jan Garbarek Group feat. Trilok Gurtu

Als erstes Jazztage-Highlight in diesem Jahr dürfen wir die Jan Garbarek Group feat. Trilok Gurtu ankündigen. Am 9. November tritt der norwegische Ausnahme-Saxophonist gemeinsam mit seiner Band und dem Weltmusikstar Trilok Gurtu im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt auf.

Seit Jahrzehnten ist Jan Garbarek fester Bestandteil und herausragendes Mitglied der internationalen Jazzszene. Noch immer versteht es der Skandinavier, Musikenthusiasten mit seinem virtuosen Spiel in Atem zu halten. Aktuell ist er mit dem indischen Perkussionisten Trilok Gurtu auf Tour und gastiert am 9. November auch bei den Jazztagen in Ingolstadt. Gemeinsam präsentieren sie ihren faszinierenden Mix aus modernen indischen Klängen, traditioneller Volks- und Kunstmusik sowie klassischem Jazz.

Die Wurzeln von Garbarek liegen im Jazz der sechziger Jahre und in der Volksmusik zahlreicher Kulturen – nicht zuletzt seiner Heimat Norwegen. Bekannt ist er vor allem für seine klare musikalische Linie und das Gefühl für das Saxophon, dessen Klang er in die Nähe der menschlichen Stimme rückt. So jubelte die Zeit: „Die Utopie des unendlichen Atems und des natürlichen Wohlklangs treibt Garbareks Musik an."

Trilok Gurtu steht dem in nichts nach. Auch er ist ein Altmeister der Jazz-Szene, hat sich aber in der jüngeren Vergangenheit intensiv mit der Musik seiner alten Heimat Indien beschäftigt. Mit Garbarek verbinden ihn die Experimentierfreude und der Sinn für traditionelle Kompositionen. 

Der brasilianische E-Bassist Yuri Daniel und Garbareks langjähriger Wegbegleiter Rainer Brüninghaus unterstützen die beiden bei ihrem Auftritt am 9. November in Ingolstadt. 


25/10/17

Perfekter Auftakt der 34. Ingolstädter Jazztage 2017

Preisübergabe: Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, Jörg Tiedt (Sparkasse Ingolstadt Eichstätt), Benedikt Streicher und Dominik Durben (MediaMarktSaturn)

Rund 300 Gäste erlebten am 21. Oktober im Kulturzentrum neun einen perfekten Auftakt der 34. Ingolstädter Jazztage. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Ingolstädter Jazzförderpreises an den Pianisten Benedikt Streicher und ein umjubeltes Konzert des frisch gebackenen Preisträgers.

Es war ein Auftakt nach Maß: Rund 300 Gäste füllten am 21. Oktober das Kulturzentrum neun, als um 20 Uhr mit einer Begrüßungsrede von Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel offiziell die 34. Ingolstädter Jazztage eröffnet wurden. Im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung stand die Verleihung des Ingolstädter Jazzförderpreises. Der von der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt und  MediaMarktSaturn gestiftete Preis in Höhe von 5.000 Euro ging in diesem Jahr an den Ingolstädter Pianisten, Komponisten und Arrangeur Benedikt Streicher.

Nach einer launigen Laudatio, gehalten von Claudius Konrad, einem Mitmusiker Streichers, und  den persönlichen Dankesworten des preisgekrönten Musikers wurde es schließlich musikalisch: in seinem Konzert verwoben der frisch gebackenen Jazzförderpreisträger und sein vielköpfiges Ensemble kunstvoll Elemente aus Klassik, Jazz und Fusion zu einer mitreißenden Mixtur. Die 300 Gäste bejubelten das etwa einstündige Konzert frenetisch. Fazit: Besser hätte der Start in die 34. Ingolstädter Jazztage nicht ausfallen können.

Drei Wochen Jazz, Funk, Soul und Pop vom Feinsten

Eine Vielzahl von Konzerten stehen bis zum 12. November auf dem Programm. Acts wie Quadro Nuevo (29.10.), Raphael Gualazzi (2.11.), Nils Landgren (2.11.), Mike Stern/Dave Weckl Band, Marcus Miller (3.11.), Billy Cobham, Wolfgang Haffner (4.11.), Klaus Doldinger’s Passport (5.11.) sowie Rebekka Bakken (9.11.) gehören seit langem zu den Aushängeschildern der globalen Jazz-, Fusion- und Weltmusik-Szene. Mit der Show des deutschen Pop-Poeten Max Giesinger (6.11.) blicken die Veranstalter erneut über den Genre-Tellerrand.


14/09/17

34. Ingolstädter Jazztage: Die ganze Welt des Jazz – und noch viel mehr

Die 34. Ingolstädter Jazztage warten vom 21.10.-12.11. mit Weltstars, begnadeten Könnern, Geheimtipps und jungen Talenten auf. Dabei setzt das traditionsreiche Event seinen Kurs fort, das Programm um aktuelle und angesagte Acts zu erweitern. Es gilt: Nie waren die Ingolstädter Jazztage jünger als in diesem Jahr.

Vom 21. Oktober bis 12. November ist Ingolstadt – bereits zum 34. Mal – der Nabel der europäischen Jazz-Szene. Dafür bürgt ein Programm der Superlative: Immerhin gehören zu den diesjährigen Gästen Weltstars wie Klaus Doldinger’s Passport, die Fusion-Legenden der Mike Stern / Dave Weckl Band, Ex-Miles-Davis-Mitstreiter Marcus Miller, das hochkarätige Raul Midón Trio, sowie die Formationen um die Schlagzeug-Größen Billy Cobham und Wolfgang Haffner.

Dazu kommen Hochtalentierte wie der legitime Paolo Conte-Nachfolger Raphael Gualazzi („Jazz in den Kneipen“ am 2.11.), der europäische Funk-Fürst Nils Landgren („Welcome Party“ am 2.11.), die vielfach ausgezeichneten Weltmusik-Magier von Quadro Nuevo („Highlight in der Kirche“ am 29.10.) sowie – gegen Ausklang der diesjährigen Jazztage-Ausgabe – Norwegens schönste und beste Musikerin, Rebekka Bakken (Kulturzentrum neun, am 9.11.).

Ein weiteres Highlight hat zwar weniger mit Jazz zu tun, dafür aber umso mehr mit Zeitgeist und anspruchsvollen deutschsprachigen Songs. Die Rede ist von Max Giesinger. Tobias Klein, Geschäftsführer der Ingolstädter Veranstaltungs gGmbH und damit Ausrichter der Ingolstädter Jazztage: „Mit Max Giesinger holen wir den derzeit wohl angesagtesten deutschen Musiker nach Ingolstadt. Damit wollen wir deutlich machen, dass wir die Ingolstädter Jazztage als lebendiges, sich stetig weiter entwickelndes und aktuellen Strömungen aufgeschlossenes Event sehen.“
Der Chartstürmer und Pop-Poet gastiert am 6. November im Festsaal Stadttheater – eine für seine Verhältnisse kleine Spielstätte. Doch genau das macht sowohl für Giesinger, als auch für die Besucher den besonderen Reiz der Show aus. „Für so große Stars ist ein Auftritt in einer eher kleinen und intimen Location immer etwas Besonderes“, sagt Festivalleiter Jan Rottau, „der direkte Kontakt zum Publikum inspiriert die Künstler fast immer zu absoluten Höchstleistungen.“

Das zeigt sich seit Jahren auch bei den längst legendären Jazzpartys im NH Ingolstadt-Hotel. Kaum woanders ist man Weltstars näher, kaum woanders kann man Ausnahmekönnern so unmittelbar über die Schulter blicken, als hier. Zu bestaunen gibt es in diesem Jahr die Weltspitze von Jazz, Fusion und Funk, jeder einzelne Musiker – eine Koryphäe an seinem Instrument. Wie bei den Jazztagen üblich, ist es mit dem letzten Jazzparty-Konzert noch längst nicht zu Ende. Mit den hervorragenden, international besetzten Late Night Musicians wird bis in die frühen Morgenstunden gejammt, häufig mit Unterstützung von Top-Musikern der vorher aufgetretenen Bands.

Weitere Programmpunkte wie „Jazz in der Kirche“, „Jazz for Kids“, die von der Ingolstädter Szene präsentierten „Young Jazz Players“ und „Jazz in den Schulen“ tragen die Idee des Festivals in die ganze Stadt – und sorgen dafür, dass das Genre Jazz eine Zukunft hat. Zumindest in Ingolstadt. Nicht umsonst bringt die Region regelmäßig so hochtalentierte Künstler wie den Pianisten Benedikt Streicher heraus. Der Gewinner des diesjährigen Ingolstädter Jazzförderpreises eröffnet mit seinem Konzert am 21. Oktober (20.00 Uhr) im Kulturzentrum neun die 34. Ausgabe des ewig jungen Traditionsfestivals.


14/09/17

Jung, weltoffen, hochkarätig: die 34. Ingolstädter Jazztage

Am 14. September präsentierte die Ingolstädter Veranstaltungs gGmbH im Kulturzentrum neun das Programm der 34. Ingolstädter Jazztage. Das vom 21. Oktober bis 12. November dauernde Festival setzt seinen programmatischen Kurs fort – und bietet Weltklasse-Acts, Geheimtipps, Talente aus der Region sowie Stars für ein junges Publikum.

Mit Spannung blickte die Jazz-Szene am 14. September auf Ingolstadt. Genau genommen: auf das Kulturzentrum neun. Ab elf Uhr präsentierte die Ingolstädter Veranstaltungs gGmbH – gemeinsam mit den Hauptsponsoren Herrnbräu, NH Ingolstadt, Media Saturn, Sparkasse Ingolstadt und Audi ArtExperience – das Programm der 34. Ingolstädter Jazztage.
Tobias Klein, Geschäftsführer der Ingolstädter Veranstaltungs gGmbH und Jürgen Köhler, Leiter des Kulturamts, führten durch die Pressekonferenz (Festivalleiter Jan Rottau musste krankheitsbedingt absagen). Sie konnten den anwesenden Journalisten und Gästen ein genauso vielfältiges wie hochkarätiges Programm vorstellen.
Insgesamt hält das vom 21. Oktober bis 12. November dauernde Event rund 30 Konzerte bereit: von Jazz-Weltstars wie Marcus Miller, Billy Cobham (3./4.11.) und Klaus Doldinger’s Passport (5.11.) über die Weltmusik-Größen von Quadro Nuevo (29.10.) und dem Funk-Urgestein Nils Landgren Funk Unit (2.11.) bis hin zum deutschen Pop-Poeten Max Giesinger (6.11.). Tobias Klein: „Wir sind genauso ein traditionsreiches wie junges Festival. Das stellen wir auch in diesem Jahr wieder unter Beweis.“

Neben der stilistischen Offenheit zeichnet die Ingolstädter Jazztage seit Jahren eine unvergleichlich intime Atmosphäre aus – vor allem bei den längst legendären „Jazzpartys“ im NH Ingolstadt: Kaum woanders lassen sich Weltstars so unmittelbar über die Schulter blicken, wie hier. Dazu kommt, dass – durch Programmpunkte wie „Jazz For Kids“, „Jazz an den Schulen“ „Jazz in den Kneipen“ – das Event in die gesamte Stadt Ingolstadt und damit zur gesamten Bevölkerung und zu allen Altersgruppen getragen wird.

Der Auftakt des Event-Dauerbrenners bleibt, auch das eine Tradition der Jazztage, einem regionalen Talent vorbehalten: dem Gewinner des Ingolstädter Jazzförderpreises. In diesem Jahr geht der begehrte Preis an den Pianisten Benedikt Streicher, auch er ein Hochtalentierter aus der Region. Mit der Preisverleihung und einem anschließenden Konzert Streichers (Kulturzentrum neun) starten die Ingolstädter Jazztage am 21. Oktober in die neue Saison.

Und so blickte am 14. September längst nicht mehr nur die nationale Jazz-Gemeinde auf die oberbayerische Donaustadt. Ganz im Gegenteil. Tobias Klein: „Die Ingolstädter Jazztage gehören seit Jahren in ganz Europa zu den renommiertesten Festivals in diesem Bereich. Mit der diesjährigen Ausgabe werden wir diesen Status weiter untermauern können.“


22/08/17

Landgren, Cobham, Stern, Weckl, Miller, Bakken – Ingolstädter Jazztage bieten Großaufgebot an Jazz-Weltstars

Weitere Programmpunkte der 34. Ingolstädter Jazztage (21.10.-12.11.) stehen fest – „Jazz in den Kneipen“ und die Welcome Party (2.11.) sowie die kultverdächtigen Jazzpartys (3./4.11.) warten mit einer Vielzahl von attraktiven Acts auf. Darunter: Raphael Gualazzi, Billy Cobham, Mike Stern, Dave Weckl, Marcus Miller und Wolfgang Haffner. Rebekka Bakken & Band gastieren am 9.11. im Kulturzentrum neun. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Jazz-Kenner kommen beim Programm der diesjährigen Jazzpartys im NH Ingolstadt voll auf ihre Kosten, denn am Freitag, den 3.11. und am Samstag, den 4.11. wird ihnen ein Line-Up der Superlative geboten. Bei der Jazzparty I am 3. November sorgen die Mike Stern / Dave Weckl Band, Marcus Miller, die Kennedy Administration sowie das Raul Midón Trio für einen ebenso hochkarätigen, wie abwechslungsreichen Abend.
Auch die Besetzung am 4. November kann sich sehen lassen. Neben Manu Dibango und Younee hält die Jazzparty II mit Billy Cobham’s Crosswind Project und der Wolfgang Haffner Band gleich zwei absolute Weltstars am Schlagzeug parat. Längst genießen die Jazzparty Kultstatus: Top-Acts in intimer Club-Konzert-Atmosphäre und die Late-Night-Musicians, die nach den offiziellen Konzerten bis in die frühen Morgenstunden jammen, machen die Partys zu inoffiziellen Festival-Highlights.

Ähnlich attraktiv fällt die Besetzungsliste des „Jazz in den Kneipen“-Abends am Donnerstag, den 2.11. aus. Marina & The Kats bieten Retro Swing, Andrea Pancur präsentiert Weltmusik und Klezmer, die Gitarristin Hyleen bringt Jazz, Pop und Soul auf einen Nenner und das Joscho Stephan Trio gehört zu den besten Gypsy Swing-Acts der Welt. Der bekannteste Name der diesjährigen Kneipen-Musiker ist aber zweifellos der Italiener Raphael Gualazzi. Der Zweitplatzierte beim Eurovision Song Contest 2011 gilt längst als legitimer Nachfolger von Paulo Conte.

Nach der Kneipen-Tour geht es am 2.11. im NH Ingolstadt mit der „Welcome Party“ weiter –  und einem Gast der Extraklasse: der Nils Landgren Funk Unit. Der schwedische Star an der Posaune und seine versierten Begleiter sorgen ab 22:30 Uhr mit einer Ladung voll Funk & Soul für die richtige Stimmung beim Auftakt zum Jazzparty-Wochenende.
Dieses Jahr wieder mit dabei: der kostenlose „Jazz-Bus“. Er bringt die Gäste aus Jazz in den Kneipen zur Welcome Party und zurück; eine Brass-Band an Bord sorgt mit Live-Musik dafür, dass die Fahrgäste guter in Jazz-Laune bleiben. Von 21.30 bis 1.00 Uhr pendelt der Bus im Halbstundentakt zwischen der Haltestelle Kreuztor und der Welcome Party im NH Ingolstadt.

Skandinavisch biegen die 34. Ingolstädter Jazztage am 9.11. in die Zielgerade ein: Rebekka Bakken & Band, längst eine arrivierte Größe im europäischen Jazz, treten ab 20.00 Uhr im intimen Rahmen des Kulturzentrum neun auf. Für ihren außergewöhnlichen, auf höchstem Niveau angesiedelten Stilmix erhielt die Sängerin und Pianistin bereits vier Mal den German Jazz Award in Gold.

Für Jazzfans bieten die Ingolstädter Jazztage in diesem Jahr zudem eine Neuerung: Dank zahlreicher Kombitickets können Musikliebhaber gleich mehrere Veranstaltungen besuchen – und dabei beim Ticketpreis teilweise über 30 Euro sparen.

Folgende Kombitickets sind erhältlich:
-    Kombiticket für Jazz in den Kneipen und die Welcome Party (für 30 Euro statt 43 Euro)
-    Kombiticket für Jazzparty I und Jazzparty II (für 70 Euro statt 90 Euro)
-    Festivalpass für Jazz in den Kneipen, Jazzparty I, Jazzparty II und Rebekka Bakken (für 98 Euro statt 132 Euro)

Einzel- und Kombitickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.


22/08/17

Klaus Doldinger’s Passport + Max Mutzke am 5.11. bei Ingolstädter Jazztagen

Mit Klaus Doldinger’s Passport gastiert am 5. November im Ingolstädter Stadttheater Deutschlands renommiertester Jazz-Act. Ein musikalisches Highlight – auch weil das Ensemble um den Grand Signeur des europäischen Jazz mit Eurovisions-Held Max Mutzke einen ganz besonderen Star-Gast präsentiert. Der Vorverkauf für das Konzert startet am 22.08.

Europaweit und vermutlich auch über die europäischen Grenzen hinaus wird man vergeblich nach einer traditionsreicheren Formation suchen. Gleichzeitig klingt ihre Musik immer wieder frisch und innovativ. Die Rede ist von Klaus Doldinger’s Passport. Am 5. November gastiert das hochkarätig besetzte Ensemble plus Stargast Max Mutzke im Ingolstädter Stadttheater – ein weiteres Highlight der 34. Ingolstädter Jazztage. Karten sind ab dem 22.08. im Vorverkauf (ab 31 Euro zzgl. Gebühren) erhältlich.

Bereits 1971 rief der studierte Tontechniker und Musikwissenschaftler Klaus Doldinger die Formation Passport ins Leben. Seine Vision: ein internationaler Sound, pulsierend, anspruchsvoll, gleichzeitig jedoch nicht jazzig-elitär, sondern gekennzeichnet durch Groove und eingängige Melodien. Diese Rechnung ging auf: Schon bald konnte sich Klaus Doldinger’s Passport nicht nur in der deutschen und europäischen Jazz-Szene einen festen Platz ergattern, sondern weltweit. Das ist bis heute so geblieben. So füllt die Formation bei ihren Konzerten selbst große Hallen in Metropolen Los Angeles, Tokio, Sydney oder Sao Paulo.

Verwunderlich ist das nicht, schließlich vereint die Musik von Klaus Doldinger’s Passport heute – vielleicht mehr denn je –  raffinierte Latin- und Funk-Rhythmen mit Pop-orientierten Melodien und jazzigen Strukturen – ein unwiderstehlicher Mix.

Neben Passport ist Klaus Doldinger auch als Film- und Fernsehkomponist eine feste Größe. Auf sein Konto gehen Erkennungsmelodien von „Das Boot“, „Ein Fall für zwei“, „Liebling Kreuzberg“ und – längst ein Klassiker – die Titelmusik von „Tatort“. Bei letzterer Aufnahme saß am Schlagzeug übrigens, so heißt es, ein gewisser Udo Lindenberg. Der deutsche Rock-Star war Drummer der ersten Passport-Besetzung.

Für seinen Auftritt bei den Ingolstädter Jazztagen am 5. November präsentiert sich Doldinger mit dem deutschen Soul-Sänger und Eurovisions-Helden Max Mutzke.

Klaus Doldinger’s Passport – Besetzung:

Klaus Doldinger (sax)
Christian Lettner (dr)
Michale Hornek (keys)
Ernst Ströer (perc)
Biboul Darouiche (perc)
Patrick Scales (b)
Martin Scales (g)

Special Guest: Max Mutzke (voc)

Tickets sind ab 31 Euro (zzgl. Gebühren) ab 22.08. im Vorverkauf erhältlich. 


02/08/17

Ingolstädter Jazzförderpreis 2017 geht an Benedikt Streicher

Mit dem Jazzförderpreis würdigt die Stadt Ingolstadt seit über zwanzig Jahren herausragende Talente der Region. In diesem Jahr geht die renommierte Auszeichnung an den jungen Ingolstädter Komponisten und Pianisten Benedikt Streicher.

Die Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Ingolstädter Jazzförderpreises findet am Samstag, 21. Oktober, um 20 Uhr im Kulturzentrum neun durch Oberbürgermeister Christian Lösel und Vertreter der Sponsoren Media-Saturn-Holding und Sparkasse Ingolstadt Eichstätt statt. Anschließend wird Benedikt Streicher zusammen mit der zehnköpfigen jazzmanufaktur einen Einblick in seine Jazz-Kompositionen geben. Der Auftritt ist zugleich der Auftakt der 34. Ingolstädter Jazztage. Der Eintritt ist frei.

Die Ingolstädter Jazztage verbinden auch in diesem Jahr (21. Oktober bis 12. November) Konzerte von Weltstars mit aktiver Nachwuchsförderung. Um der nächsten Generation heimischer Musiker den Weg zu einer großen Karriere etwas zu ebnen, verleiht die Stadt in jedem Jahr den Jazzförderpreis der Stadt Ingolstadt an ein Musiktalent der Region. Die vom Stadtrat festgelegte, aus 15 Mitgliedern bestehende Jury, hat sich einstimmig für Benedikt Streicher ausgesprochen.

Der 1989 geborene Benedikt Streicher ist Pianist, Komponist und Arrangeur. Seine für einen Jazzmusiker recht ungewöhnliche Ausbildung besteht aus einem Studium der klassischen Komposition an der Musikhochschule München, langjährigem Jazzpiano-Unterricht und einem Elektrotechnik-Studium an der TU München. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in seinen Jazz-Kompositionen wider: Er kombiniert dabei abstrakte, eher mathematische Strukturen und Kompositionstechniken der Klassik mit der farbenreichen Klangsprache des Jazz. Benedikt Streicher spielt bei verschiedenen Projekten mit, so ist er beispielsweise Arrangeur und Pianist für das SchutterNEUN Jazzorchester und für die Kleinkunstshow „Wer dablost’s?“. Er wirkt aber auch als musikalischer Leiter und Musiker in verschiedenen Theaterproduktionen mit, wie zum Bespiel am Stadttheater Ingolstadt.

Preisträgerkonzert: Benedikt Streichers jazzmanufaktur
Samstag, 21. Oktober, 20 Uhr
Kulturzentrum neun
Eintritt frei

jazzmanufaktur:
Christof Zoelch (Altsax), Daniel Schmidt (Tenorsax), Verena Gutsche (Querflöte, Baritonsax), Oliver Kollmannsberger (Trompete), Josef Finger (Trompete), Andreas Krieglmeier (Posaune), Wolfgang Kübler (Bassposaune), Benedikt Streicher (Klavier), Gabriel Streicher (Bass), Matthias Hetzer (Schlagzeug)